Fahrtenbuchpflicht

Fahrtenbuch führen als Anordnung

Es gibt Vorfälle, nach denen der Fahrzeughalter dazu verpflichtet werden kann, die Fahrten seiner Dienstwagen genau zu dokumentieren. Diese Pflicht heißt Fahrtenbuchauflage und kann beispielsweise nach Ordnungswidrigkeiten von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden. Das Führen eines Fahrtenbuches klingt nach einer Menge Arbeit, kann dich aber auch vor unliebsamen Überraschungen schützen.

Wenn du beispielsweise nicht immer den gleichen Dienstwagen fährst, und ein Kollege von dir eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldbescheid begangen hat, beschuldigt er dich möglicherweise der Tat. Durch ein Fahrtenbuch kannst du deine Unschuld jederzeit problemlos nachweisen. Es wird ganz einfach, den verantwortlichen Fahrer oder die Fahrerin zu ermitteln. Bei gemeinsam genutzten Dienstwagen kann ein Fahrtenbuch dich also vor Ärger schützen.

Wann darf das Führen eines Fahrtenbuchs angeordnet werden?

Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, wenn kein Verursacher ermittelt werden kann, wird das Führen eines Fahrtenbuches häufig zur Pflicht. Auch wenn Verkehrsverstöße wiederholt vorkommen, kann das Fahrtenbuch von einer Behörde oder von der Bußgeldstelle verpflichtend angeordnet werden. Dabei wird auch eine Gebühr von ca. 50 € fällig. Weitere Vorfälle, bei denen kein Schuldiger ermittelt werden kann, sollen so verhindert werden.

Schwerwiegende Verstöße sind zum Beispiel:
  • Rotlicht-Verstoß, also das Überfahren einer roten Ampel
  • Geschwindigkeitsüberschreitung
  • Fahrerflucht bei Sachschaden


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Dauer der Fahrtenbuchauflage

Je nach Vorfall muss das Fahrtenbuch unterschiedlich lange geführt werden. Die meisten Auflagen werden auf ein halbes Jahr befristet, bei besonders schweren Verstößen können es aber auch bis zu zwei Jahre werden. Die Dauer der Fahrtenbuchpflicht richtet sich nach der Schwere des Verkehrsverstoßes und nach deinem Verhalten. Je kooperativer und einsichtiger du bist, desto besser.

Auf jeden Fall muss die Anordnung zur Führung eines Fahrtenbuches im Verhältnis zur begangenen Ordnungswidrigkeit stehen. Wenn du der Ansicht bist, der angeordnete Zeitraum ist unverhältnismäßig, kannst du Einspruch einlegen. Am besten ist es, wenn du dazu die Hilfe eines Anwaltes in Anspruch nimmst.

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Was bedeutet das in der Praxis?

Ein Fahrtenbuch kann ganz formlos geführt werden, solange du die folgenden Informationen lückenlos dokumentierst und alle Fahrten übersichtlich auflistest. Das bedeutet, du musst jede Fahrt mit dem jeweiligen Fahrzeug genau aufzeichnen. Notiere also bei jeder Fahrt:

  • deinen Namen und deine Anschrift
  • das Fahrzeugkennzeichen
  • Datum
  • Uhrzeit deines Startes und Uhrzeit deiner Ankunft
  • abschließende Unterschrift nach jeder Fahrt


Im Internet findest du Vordrucke, die du penibel ausfüllen solltest. Nicht jeder ist so ordentlich und organisiert, dass ihm das leicht fällt. Im Gegenteil, unter Zeitdruck, bei Stress oder anspruchsvollen Aufgaben vergisst jeder mal, eine Fahrt ordentlich zu dokumentieren. Dieses Problem kannst du ganz leicht umgehen. Nutze die Vorteile eines Fahrtenbuches, das dir viele der Aufgaben, die immer wieder anfallen, abnimmt.

ZUM FAHRTENBUCH

Die zuständige Behörde, also das Straßenverkehrsamt oder die Bußgeldstelle, kann dich jederzeit auffordern, das korrekt und vollständig ausgefüllte Fahrtenbuch vorzulegen. Kannst du der Aufforderung nicht nachkommen, wird ein Bußgeld fällig. Auch dein Chef kann von dir die Vorlage des Fahrtenbuches verlangen.

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