Die Ein-Prozent-Methode ist finanziell die günstigere Wahl, wenn Sie Ihren Dienstwagen ausgiebig privat nutzen. Umgekehrt gilt deshalb: Wenn Sie mit dem Firmenwagen wenig privat unterwegs sind, kommt Sie die Fahrtenbuch-Methode erheblich günstiger. Der Unterschied kann mehrere tausend Euro betragen, wie Sie in unserer Beispielrechnung unten sehen.

Wenn Sie laufende Betriebskosten wie zum Beispiel das Benzin selbst bezahlen, sinkt der Vorteil der 1-%-Methode, da es zu einer gewissen Doppelbelastung kommt. Bei einem Diebstahl, Unfall oder bei einer Beschädigung des Dienstwagens hingegen gewinnt die 1-%-Methode, da derartige Kosten hierbei häufig schon abgegolten sind. Bei der Fahrtenbuchmethode wären sie zusätzlich zu versteuern.

Größter Vorteil der Fahrtenbuchmethode: Sie sichern Sie sich steuerlich geschickt ab und halten sich beide Versteuerungsmethoden offen. Denn wenn Sie am Ende des Jahres feststellen, dass Sie so viele Kilometer privat gefahren sind, dass die Ein-Prozent-Methode die günstigere Wahl ist, dann dürfen Sie Ihr Fahrtenbuch vergessen und nach der Ein-Prozent-Methode abrechnen. Ohne Fahrtenbuch hingegen fehlt diese Wahlmöglichkeit am Ende des Jahres.